Katholische und Evangelische Christen in Mitteldeutschland

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Evangelische Kirche in Mitteldeutschland

Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland ist jung – 2009 ist sie aus dem Zusammenschluss der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen hervorgegangen. Motto: „Wir geh ́n zusammen“. Zwei größen- und kräftemäßig vergleichbare Partner haben sich zusammengetan. Die Kraft des je Einzelnen war zu schwach geworden.

Wir sind steinreich!

Jede fünfte evangelische Kirche bzw. Kapelle in Deutschland steht in der Verantwortung der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland – mehr als 4.000 Gotteshäuser! Wie gehen wir mit dieser einmaligen Chance um? Unsere Kirchen sind Orte der Stille und des Gebets. Sie sollten möglichst oft und vielfältig für Menschen zugänglich sein. Wir sammeln dafür Ideen! Und wir haben eine Vision:

  • Alle unsere Gotteshäuser sind täglich zur Einkehr geöffnet – je nach Situation mit und ohne ständige Kirchenaufsicht.
  • Kleine Gemeinden treffen sich ab und an ohne Theologen/in zu kleinen Gottesdienstformen. Sie nutzen dafür die Gemeindeagende. So findet Gottesdienst nicht nur zu hohen Festtagen statt.
  • Hunderte qualifizierte Lektorinnen und Prädikanten sorgen gemeinsam mit den Pfarrer/innen für eine bunte Gottesdienstlandschaft.
  • Kleinkunst und andere Angebote machen Kirchen zu Orten der Begegnung aller Interessierten – mit oder ohne Konfession.

Kirche im Kernland der Lutherischen Reformation

Auf Spuren der lutherischen Reformation stößt man in der EKM allerorten. Sie ist historisches Erbe und aktuelle Herausforderung. Wie bringen wir in einer entkirchlichten Umwelt Evangelium zu den Menschen? Wie reden wir in der Sprache unserer Mitmenschen vom Glauben?

  • Eine reiche christliche Bildungslandschaft ist eine Antwort. 54 Schulen und 336 Kitas in evangelischer Trägerschaft bieten Raum für das Wachstum von Wissen und Glauben im Sinne der Reformation.
  • Ein gelebtes Priestertum aller Glaubenden ist längst zur Grundherausforderung für uns geworden. Wie kann es uns besser gelingen, diese reformatorische Einsicht im Alltag zu verankern? Wir können auf die Gaben der Vielen nicht verzichten..
  • Der Lutherweg, ein Wanderwegenetz zwischen zahllosen Lutherstätten, lädt Menschen zur Begegnung mit evangelischer Geschichte ein. Wie kann es dabei zur Auseinandersetzung mit den Inhalten der Reformation kommen?